Sínodos Vale do Itajaí e Norte Catarinense - 21 de outubro de 2017
Abril 2016

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Edição - Abril 2016

DER WEG

Gottes Volk - Gottes Liebe gilt jedem Menschen

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Mit der Idee, auserwählt zu sein, ist viel Schindluder getrieben worden. Abgrenzend und überheblich haben Christen sie benutzt, bis dahin, dass man Andersgläubigen das Lebensrecht absprach. Doch: Auserwählen kann man sich nicht selbst. Es beruht nicht auf eigenen Verdiensten.

Dazu heißt es in 1. Petrus 2,10 über die Erwählten: „Die ihr vormals ‚nicht ein Volk‘ wart, nun aber ‚Gottes Volk‘ seid, und vormals nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.“

Auserwählt zu sein ist allein der Liebe Gottes zu verdanken. Es ist beglückend, von ihm zu etwas ganz Besonderem erklärt zu werden. Ein Grund, überheblich zu sein, ist es aber nicht.

Denn Gottes Liebe zielt auf Integration, nicht auf Abgrenzung. Sie lädt die, die draußen sind, ein in den Kreis. Finsternis verwandelt sie in wunderbares Licht. Menschen, die von dieser Liebe angerührt sind, beginnen selber, sie auszustrahlen. Wie selbstverständlich teilen sie das eigene Glück und geben Gottes Wohltaten weiter. So vermitteln sie anderen, dass auch sie Auserwählte sind: jeder ein ganz besonderer Mensch, nach dem Gott sich sehnt.

Umgekehrt treten sie jenen entgegen, die den Namen Gottes missbrauchen, um Hass zu predigen, Zäune aufzurichten und andere Menschen zu zerstören.

Gottes Liebe verträgt sich nicht mit ausgrenzenden Absolutheitsansprüchen. Manchmal ist sie weitherziger als mir lieb ist. Sie gilt jedem Menschen, auch dem, der anders ist als ich selbst.

Tina Willms

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